
Ährenbefall an Weizen durch Fusarium
(Foto: Bayer Vital GmbH) |
Ährenfusariosen werden hervorgerufen
durch: Fusarium avenaceum, F. culmorum, F. graminearum,
F. nivale)
Die Fusarien gehören weltweit
zu den gefährlichsten Krankheitserregern des
Getreides.
Fusarien können am Halmgrund,
auf den Blättern und an den Ähren auftreten.
Aufgrund des möglichen Schadausmaßes
ist der Ährenbefall besonders gefürchtet.
Befallsbedingungen: Die gefürchteten
Ähreninfektionen erfolgen hauptsächlich
während der Weizenblüte bei ausreichender
Feuchtigkeit und Temperaturen über 20°C.
Bedeutung: Ertragsverluste
durch Ährenfusariosen entstehen vor allem durch
Herabsetzung der Kornzahl je Ähre und Verminderung
des TKG.
Weiterhin kann es zu Qualitätsverlusten
durch die Verschlechterung der Back- und Brauqualität
sowie zur Entstehung gefährlicher Pilzgifte
(Mykotoxine) kommen.
Bekämpfung:
Die Bekämpfung von Ährenfusariosen ist
sehr schwierig, da nur ca. 2 Tage vor und nach der
Infektion z. B. mit Folicur (1l/ha), Pronto Plus
(1,5 l/ha) oder Caramba (1,5 l/ha) möglich.
In der Regel erreicht man maximal einen Teilerfolg.
Bei mehreren Infektionen während der Blüte
sinken die Erfolgsaussichten weiter.
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