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Ährenfusariosen im Winterweizen

 


Ährenbefall an Weizen durch Fusarium
(Foto: Bayer Vital GmbH)

Ährenfusariosen werden hervorgerufen durch: Fusarium avenaceum, F. culmorum, F. graminearum, F. nivale)

Die Fusarien gehören weltweit zu den gefährlichsten Krankheitserregern des Getreides.
Fusarien können am Halmgrund, auf den Blättern und an den Ähren auftreten.
Aufgrund des möglichen Schadausmaßes ist der Ährenbefall besonders gefürchtet.

Befallsbedingungen: Die gefürchteten Ähreninfektionen erfolgen hauptsächlich während der Weizenblüte bei ausreichender Feuchtigkeit und Temperaturen über 20°C.

Bedeutung: Ertragsverluste durch Ährenfusariosen entstehen vor allem durch Herabsetzung der Kornzahl je Ähre und Verminderung des TKG.
Weiterhin kann es zu Qualitätsverlusten durch die Verschlechterung der Back- und Brauqualität sowie zur Entstehung gefährlicher Pilzgifte (Mykotoxine) kommen.

Bekämpfung: Die Bekämpfung von Ährenfusariosen ist sehr schwierig, da nur ca. 2 Tage vor und nach der Infektion z. B. mit Folicur (1l/ha), Pronto Plus (1,5 l/ha) oder Caramba (1,5 l/ha) möglich. In der Regel erreicht man maximal einen Teilerfolg. Bei mehreren Infektionen während der Blüte sinken die Erfolgsaussichten weiter.

 

 

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Astrid Oldenburg
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Telefon: 03881 / 712 827
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© Astrid Oldenburg 2000 - eMail: astro-@t-online.de - http://www.pflanzenbauberatung.de - Last update:10. 06. 2002