Nur wenige Wintergerstenschläge
konnten im Herbst 2001 aufgrund des nassen Septembers
termingerecht bestellt werden.
Doch viele Bestände, die in der ersten Oktoberdekade
gedrillt wurden (hier am 05. 10.), haben sich aufgrund
der überwiegend milden Winterwitterung noch
gut entwickelt. Auch Krankheiten und Vergilbungen
aufgrund von Strukturschäden halten sich in
Grenzen.
Solche gut entwickelten Bestände
verhalten andüngen!
Auf den meisten Wintergerstenschlägen
ist bereits im Herbst eine Unkrautbekämpfung
erfolgt.
Dort, wo aus verschiedenen Gründen noch keine
Behandlung durchgeführt wurde, hat sich das Unkraut
oft genauso gut entwickelt wie die Gerste. Hier muss
der frühestmögliche Zeitpunkt zur Bekämpfung
gewählt werden, da der starke Unkrautdruck sonst
schnell zum ertragsmindernden Faktor werden kann.
Eine Möglichkeit ist z.B. die Kombination von
Herbiziden mit AHL.
Eine der zuletzt bestellten
Wintergersten vom 12. Oktober.
Auch sie hat mittlerweile zwei bis drei Bestockungstriebe
gebildet, wenn auch bedeutend schwächere als
die Gerste der ersten Oktobertage. Krankheiten und
Vergilbungen aufgrund von Strukturschäden treten
auch hier bisher kaum auf.
Nahaufnahme: Diese Gerste
hat noch einigen Nachholebedarf und sollte so früh
wie möglich und nicht zu knapp angedüngt
werden.
Gut entwickelte Gerste
im aktiven Wachstum Anfang Februar