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Lexikon der Getreidekrankheiten
Drechslera-Blattdürre
des Weizens (DTR)/(HTR)
eng. yellow leaf spot, tan spot
(Foto: Bayer CropScience)
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| Nebenfruchtform:
Drechslera tritici-repentis (Died.)
Shoemaker. |
| (Synonym:
Helminthosporium tritici-repentis Diedicke). |
| Hauptfruchtform:
Pyrenophora tritici-repentis (Died.)
Drechsler. |
| Wirtspflanzen:
Weizen, gelegentlich Gerste, Roggen, Quecke. |
| Symptome: Auf
Blättern gelbbraune Flecke, die sich spindelförmig
ausdehnen (ca. 1 cm) mit dunkelbraunem Zentrum,
gelb gerandet. Flecke können verschmelzen.
Vergilben und Absterben der Blätter. |
| Verwechslungsmöglichkeit:
Septoria-Blattfleckenkrankheit, Braunfleckigkeit.
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| Übertragung:
Saatgut, Ausfallgetreide, Ernterückstände,
Konidien und Askosporen windbürtig. |
| Befallsbegünstigende
Bedingungen: Mai/Juni anhaltende Feuchtigkeitsperioden
mit hohen Temperaturen. |
| Diagnosehinweis:
Sporulation in feuchter Kammer (siehe Netzfleckenkrankheit),
Konidien einzeln oder in Gruppen, gerade oder
gebogen, manchmal auch gekniet, braun, bis zu
250 µm lang, Konidien gerade oder leicht
gebogen, zylindrisch, apikal gerundet, Basalzelle
konisch, schlangenkopfförmig (wichtigstes
Merkmal!), strohfarben, 5-6 Distosepten (80-250
x 14-20 µm). |
| Bekämpfung:
Fungizide. |
| Bemerkungen: Zunehmende
Bedeutung, besonders auch bei Durum-Weizen,
gefördert durch hohe Weizenkonzentration
bzw. Monokultur, besonders bei Minimalbodenbearbeitung;
Pseudothezien mit den windbürtigen Askosporen
wichtigstes Inokulum. |
| (Quelle: Text: "Krankheiten
und Schädlinge des Getreides"; Rhone-Poulenc
Agro GmbH; 2. Aufl.1995) |
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