Pflanzenbau Regional für Nordwestmecklenburg
Home
Angebot
Aktuell
Beratung
Markt-
platz
Industrie
& Handel
Forum
Daten-
banken
Über
mich
Inhalt
Ährenmehltau
Ascochyta-Blattdürre
Augenflecken
Blattdürre
Braunfleckigkeit
Braunrost
Drechslera
DTR/HTR
Flugbrand
Fusarium-
Ährenkrankheit
Fusarium-
Fußkrankheit
Gelbrost
Gelbverzwergung
Gerstengelbmosaik
Getreideschwärze
(Alternaria)
Haferkronenrost
Halmbruch
Mangelarten
Medaillonflecken
Mehltau
Microdochium
Mutterkorn
Netzflecken
Partielle Weiß-
ährigkeit (Fusarium)
Rhynchosporium
Rostkrankheiten
Scharfer Augenfleck
Schneeschimmel
Schwarzbeinigkeit
Schwarzrost
Septoria Blattflecken Weizen
Septoria Blattflecken Hafer
Spelzenbräune
Stein- oder Stinkbrand
Streifenkrankheit Gerste
Streifenkrankheit Hafer
Typhula-Fäule
Weißährigkeit
Zwergrost
Zwergsteinbrand

 

Lexikon der Getreidekrankheiten

Drechslera-Blattdürre des Weizens (DTR)/(HTR)
eng. yellow leaf spot, tan spot


(Foto: Bayer CropScience)
Nebenfruchtform: Drechslera tritici-repentis (Died.) Shoemaker.
(Synonym: Helminthosporium tritici-repentis Diedicke).
Hauptfruchtform: Pyrenophora tritici-repentis (Died.) Drechsler.
Wirtspflanzen: Weizen, gelegentlich Gerste, Roggen, Quecke.
Symptome: Auf Blättern gelbbraune Flecke, die sich spindelförmig ausdehnen (ca. 1 cm) mit dunkelbraunem Zentrum, gelb gerandet. Flecke können verschmelzen. Vergilben und Absterben der Blätter.
Verwechslungsmöglichkeit: Septoria-Blattfleckenkrankheit, Braunfleckigkeit.
Übertragung: Saatgut, Ausfallgetreide, Ernterückstände, Konidien und Askosporen windbürtig.
Befallsbegünstigende Bedingungen: Mai/Juni anhaltende Feuchtigkeitsperioden mit hohen Temperaturen.
Diagnosehinweis: Sporulation in feuchter Kammer (siehe Netzfleckenkrankheit), Konidien einzeln oder in Gruppen, gerade oder gebogen, manchmal auch gekniet, braun, bis zu 250 µm lang, Konidien gerade oder leicht gebogen, zylindrisch, apikal gerundet, Basalzelle konisch, schlangenkopfförmig (wichtigstes Merkmal!), strohfarben, 5-6 Distosepten (80-250 x 14-20 µm).
Bekämpfung: Fungizide.
Bemerkungen: Zunehmende Bedeutung, besonders auch bei Durum-Weizen, gefördert durch hohe Weizenkonzentration bzw. Monokultur, besonders bei Minimalbodenbearbeitung; Pseudothezien mit den windbürtigen Askosporen wichtigstes Inokulum.
(Quelle: Text: "Krankheiten und Schädlinge des Getreides"; Rhone-Poulenc Agro GmbH; 2. Aufl.1995)
 
Mehr Fotos zu DTR / HTR finden Sie hier! (bitte klicken)

 

 




Stichwortsuche im Internetangebot:

 
 

Kontakt:
Astrid Oldenburg
Fliederweg 14
23936 Wotenitz
Telefon: 03881 / 712 827
Fax: 03881 / 79 176
Funk: 0177 / 7 712 827
Mail: astro-@t-online.de

© Astrid Oldenburg 2000 - eMail: astro-@t-online.de - http://www.pflanzenbauberatung.de - Last update: 27.05.2004