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Lexikon der Getreidekrankheiten
Gersten- und Weizenflugbrand,
Haferflugbrand
engl.: loose smut
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Hauptfruchtform: Weizen- und
Gerstenflugbrand Ustilago nuda (Jens.)
Rostrup.(Synonym:
U. segetum (Bull.) Roussell var. tritici
(Pers.) Brunaud).
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(Foto: Bayer CropScience)
Weizen
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(Foto: Bayer CropScience)
Gerste
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Hauptfruchtform: Haferflugbrand
Ustilago avenae (Pers.) Rostrup.
(Synonym: U. segetum (Bull.)
Roussell var. avenae (Pers.) Brunaud).
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(Foto: Bayer CropScience)
Hafer
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| Wirtspflanzen:
Weizen, Gerste, Hafer. |
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Symptome: Pflanzen
systematisch verseucht - alle Ähren einer Pflanze
befallen, Ähren deformiert, geschwärzt.
Einzelne Ährenteile zunächst von zartem,
silbrigem Häutchen überzogen, reißt
schnell auf, reichlich werden schwarze Sporen ausgestäubt,
Ährenspindel bleibt übrig, ragt zur Erntezeit
aufrechtstehend über den Bestand. Beim Hafer
auch nur partiell geschadigte Rispen. Manchmal Vergilbungen
des Fahnenblattes vor Ährenschieben, auch Brandschwielen
auf den oberen Blättern.
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| Übertragung:
Saatgut, Sporen windbürtig
(Blüteninfektion). |
| Befallsbegünstigende
Bedingungen: höhere Temperaturen
in Keimperiode, bei Frühsaaten stärkerer Befall
möglich, lange Blütezeit. |
| Bekämpfung:
Saatgutbeizung. |
| Bemerkungen:
Sortenunterschiede, Befall
kann auch latent bleiben (Pflanzen bleiben dann in der
Entwicklung zurück). |
| (Quelle: Text:
"Krankheiten und Schädlinge des Getreides";
Rhone-Poulenc Agro GmbH; 2. Aufl.1995) |
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