| Nebenfruchtform: Microdochium
nivale (Fr. Samules et Hallett) var. nivale. |
| (Synonym: Fusarium
nivale (Fr.) Ces.; Gerlachia nivalis (Ces.
ex Sacc.) W. Gams et E. Müller var. nivalis) |
| Hauptfruchtform: Monographella
nivalis (Schaffnit) E. Müller var. nivalis |
| Wirtspflanzen: Weizen,
Roggen, Triticale. |
| Symptome: Nach der
Blüte meist auf den obersten beiden Blättern:
von kleinem dunklen Fleck ausgehend (auch schmal hellbraun
gesäumt), 3-4 mm breite blaugrün, wässrig
erscheinende Zone hellbraun gesäumt. Besonders
bei beginnender Symptomausprägung deutlich. Im
Gegenlicht erscheint der Fleck transparent. Ovale Flecke
bis 5 cm lang, 1 dm breit. Blätter sterben mit
gelbgrüner Färbung ab. Später Verbräunung
auch mit Rosafärbung durch reichliche Sporulation.
Blattscheiden von Spreitenbasis ausgehend verbräunt. |
| Verwechslungsmöglichkeiten:
Keine. |
| Übertragung: Saatgut,
Ausfallgetreide, Ernterückstände, Verbreitung
der Konidien mit Spritzwasser. |
| Befallsbegünstigende
Bedingungen: Feuchtkühle Witterung im Sommer,
spätreifende Sorten mit intensiver Bestandesführung. |
| Diagnosehinweis: Sporodochien
werden in den Stomata gebildet, sind daher reihig angeordnet.
Konidien siehe Schneeschimmel. |
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Bekämpfung: Saatgutbeizung,
Fungizide.
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| Bemerkung: Krankheit
mit zunehmender Bedeutung. Pilz verursacht auch Schneeschimmel,
auch teilweise für Partielle Weißährigkeit
verantwortlich. |
| (Quelle: Text: "Krankheiten
und Schädlinge des Getreides"; Rhone-Poulenc
Agro GmbH; 2. Aufl.1995) |
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