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Lexikon der Getreidekrankheiten
Partielle Weißährigkeit
engl.: ear blight, head blight, scab
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(Foto: Bayer CropScience)
Fuß |

(Foto: Bayer CropScience)
Blatt |

(Foto: Bayer CropScience)
Ähre |
| Nebenfruchtform: Fusarium
culmorum (W. G. Sm.) Sacc., auch andere Fusarium-Arten. |
| Wirtspflanzen: Weizen,
Gerste, Roggen, Triticale. |
| Symptome: Mit beginnender
Milchreife Ährchen einzelner Ähren ausgeblichen,
auch rosa verfärbt (gesunde noch grün) oder
mit rötlichen Streifen (Microdochium nivale).
Selten gesamte Ähre weiß. Halm unter der
Ähre noch grün. Befallsbild nur ca. 14 Tage
zu beobachten (am besten bei bedecktem Himmel), mit
zunehmender Reife nicht mehr. Von diesen Ähren
Karyopsen schlecht ausgebildet, weißlich. |
| Verwechslungsmöglichkeiten:
Weißährigkeit. |
| Übertragung:
Saatgut, Ernterückstände, Ausfallgetreide,
Pilz ist bodenbürtig. |
| Befallsbegünstigende
Bedingungen: feuchte Witterung etwa 2-3 Wochen vor
dem Ährenschieben bei insgesamt hohen Temperaturen. |
| Diagnosehinweis: Befallsstellen
in feuchter Kammer nach einem Tag mit lockerem, weiß-
bis rosafarbenen Myzel überzogen. Konidien hyalin,
schwach gebogen, an beiden Enden konisch verjüngt,
4- bis 6-zellig (26-50 x 4-7 µm). |
| Bekämpfung:
Saatgutbeizung, Fungizide. |
| Bemerkung: Bei starkem
Befall Qualität des Ernteguts erheblich verschlechtert
(Backqualität, Mykotoxine). Der Erreger des Schneeschimmels
kann ebenfalls Weißährigkeit verursachen. |
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