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Lexikon der Getreidekrankheiten
Streifenkrankheit der
Gerste
eng. leaf stripe, barley stripe
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(Foto: Bayer CropScience)
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Nebenfruchtform: Drechslera
graminea (Rabenh. ex Schlecht.) Shoemaker
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| (Synonym:
Helminthosporium gramineum
Rabenh. ex Schlecht.) |
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Hauptfruchtform: Pyrenophora
graminea Ito et Kurib.
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| Symptome:
Während des Schossens
Blätter über die ganze Länge mit anfangs
chorotischen, gelblichen, später hellbräumlich,
schmutzig beigefarbenen Streifen, durch die Blattnervatur
begrenzt. Streifen reißen auf, Blätter sehen
zerschlissen aus. Streifen auch auf Blattscheiden und
Halm (selten). Ähren bleiben in Blattscheiden stecken,
nur vereinzelt geringe Kornausbildung an Ähren,
die aufrecht über dem Bestend stehen. Typisch:
alle Halme einer Pflanze durch systemische Verseuchung
befallen. |
| Verwechslungsmöglichkeiten:
keine. |
| Übertragung:
Nur mit dem Saatgut, Konidien
windbürtig. |
| Befallsbegünstigende
Bedingungen: Bodentemperatur
> 12°C bei Keimung, feuchtkühle Frühjahrswitterung.
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| Diagnose:
Konidien reichlich auf den
Nekrosen gebildet, Konidienträger bis 250 µm
lang, gerade bis gebogen, hellbraun, Konidien subhayalin
bis strohfarben, zylindrisch, 1-7 Distoseten, Hilum
deutlich ausgebildete (40-105 x 14-22 µm), Sekundärkonidienbildung.
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| Bekämpfung:
Saatgutbeizung. |
(Quelle: Text:
"Krankheiten und Schädlinge des Getreides";
Rhone-Poulenc Agro GmbH; 2. Aufl.1995)
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