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(Foto: Bayer CropScience) |
Hauptfruchtform: Typhula
filata (Pers.) Herter |
| (Synonym: Typhula
incarnata Lasch ex. Fr.) |
| Wirtspflanzen: Wintergerste,
vereinzelt Winterweizen, Winterroggen |
| Symptome:
Winterende bis Vegetationsbeginn einzelne Pflanzen mit
leuchtend zitronengelben Blättern, ältere
Blätter abgestorben und auf dem Boden liegend,
Pflanzen bleiben in der Entwicklung zurück, sterben
ab. Auf und unter den Blattscheiden im Bodenbereich
zahlreiche kleesamengroße (bei Trockenheit kleiner)
(Lupe), rote bis rotbraune Sklerotien, bei reichlichen
Niedeschlägen und niedrigrn Temperaturen (5-10°C)
Pflanzen mit weißem Myzel überzogen. Befall
häufig nesterweise, starker Befall kann zu Umbruch
führen, partiell geschädigte Pflanzen haben
weniger Ähren. |
| Verwechslungsmöglichkeit:
Viröse Gelbverzwergung (BYDV), Wurzelschäden
durch Pythium-Arten, Nässeschäden,
Schneeschimmel (häufig auch gemeinsam mit Typhula-Fäule). |
| Übertragung: Sklerotien
keimen im Herbst fadenförmig aus (Fadenkeulchen)
und bilden windbürtige Basidiosporen. |
| Befallsbegünstigende
Bedingungen: Streß der Pflanzen (Kulturfehler,
Herbizidschäden, Mehltau- und Rostbefall), häufiger
Wintergerstebau, Pilz ist Schwächeparasit. |
| Diagnosehinweis:
Rotbraune Sklerotien an abgestorbenen oder geschwächten
Pflanzen. |
| Bekämpfung: acker-
und pflanzenbauliche Maßnahmen (Spätsaat,
Bodenschluss). |
| (Quelle: Text: "Krankheiten
und Schädlinge des Getreides"; Rhone-Poulenc
Agro GmbH; 2. Aufl.1995) |
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