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Lexikon der Getreidekrankheiten
Weißährigkeit
engl.: whiteheads
| Weißährigkeit ist die Folgeerscheinung
des Befalls mit Fußkrankheiten (Halmbruchkrankheiten,
Schwarzbeinigkeit des Getreides, Fuarium-Fußkrankheit)
auch durch tierische Schädlinge (auf Fraßspuren
achten). |
| Wirtspflanzen: Weizen, Roggen,
Gerste. |
Symptome: Gesamte Ähre
ist ausgeblichen einschließlich des Halms unter
der Ähre, Pflanzen kleiner, Schlechte Kornausbildung.
Gesunde Ähren noch grün. In Abhängigkeit
von der Schadursache zu zwei Entwicklungsstadien zu
beobachten:
1. vor der Blüte (Fusarium-Fußkrankheit),
2. ab eine Woche nach Blüte bis Milchreife (Halmbruchkrankheit,
Schwarzbeinigkeit).
Bei Schwarzbeinigkeit alle Halme der befallenen Pflanze
weißährig, nesterweise auftretend, Halm läßt
sich ohne Wiederstand aus den Boden ziehen, da Wurzel
vermorscht. Bei Halmbruchkrankheit einzelne Halme, Halm
reißt beim Herausziehen ab, da Halmbasis vermorscht.
Bei Fusarium-Fußkrankheit einzelstehende Halme.
Halme zur Erntezeit aufrechtstehend und Ähren besonders
bei feuchter Witterung geschwärzt (schwärzepilze)
bzw. schwarze "Senken" im Bestand bildend. |
| Verwechslungsmöglichkeit: Partielle
Weißährigkeit. |
| Diagnosehinweis: Ähre
und Halm ausgeblichen, bei tierischen Schaderregern
Spuren im oder am Halm. |
| (Quelle: Text: "Krankheiten
und Schädlinge des Getreides"; Rhone-Poulenc
Agro GmbH; 2. Aufl.1995) |
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