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Lexikon der Getreideschädlinge
Fritfliege (Oscinella
frit (L.))
engl.: frit fly
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| Wirtspflanzen: Weizen,
Gerste, Roggen, Hafer, Triticiale. |
| Symptome: Frühjahr
und Herbst jüngst Blätter vergilbt, lassen
sich leicht herausziehen, auch stärkere Bestockug,
später Pflanze oder Triebe absterbend. Frühsommer:
durch Saugen an milchreifen Körnern Bildung von
Kümmerkörnern (Fritkörner), bei Hafer
Weißährigkeit, auch partiell. |
| Verwechslungsmöglichkeiten:
Herzblattvergilbung u.a. bei Winterweizen, im Frühjahr
auch nach Brachfliegenbefall. |
| Erreger: Fliege
3 mm lang, rote Augen. Larve 3-4 mm lang, weiß,
Hinterende mit 2 höckrigen Fortsätzen. Jährlich
3 Generationen (Frühjahr, Sommer, Herbst). |
| Befallsbegünstigende
Bedingungen: feuchter Boden,
Wintergetreide frühe Aussaat, Sommergetreide späte
Aussaat, Hafer besonders anfällig. Verstärktes
Auftreten nach trocken-warmer Witterung. |
| Feldkontrolle: Vom
Auflaufen (EC 10) bis 3-Blattstadium (EC 13). |
| Untersuchung: Pflanzenuntersuchung
auf Eier und Larven im Labor. |
| Schwellenwert:
Kein in der Praxis umzusetzender Wert entwickelt. |
| Bekämpfung: Saatgutbeizung. |
| (Quelle: Text: "Krankheiten
und Schädlinge des Getreides"; Rhone-Poulenc
Agro GmbH; 2. Aufl.1995) |
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