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Lexikon der Getreideschädlinge
Getreidehähnchen
engl.: cereal leaf beetles (Käfer),
oat slugworms (Larven)
Rothalsiges Getreidehähnchen
Oulema melanopus(L.)
Blaues Getreidehähnchen Oulema lichenis (Voit)

Foto: Bayer CropScience |
Wirtspflanzen:
Weizen, Triticiale, Roggen, Gerste, Hafer. |
| Symptome:
Mai/Juni streifenförmige Fraßspuren (von
Käfern und Larven) durch Blattnervatur begrenzt,
teilweise Epidermis einseitig noch erhalten, Streifen
1-2 cm lang. |
| Erreger:
Rothalsiges Getreidehähnchen:
Halsschild und Beine rot, sonst blau, ca. 5-6 mm groß.
Blaues Getreidehähnchen: insgesamt blau. Käfer
ca. 4-5 mm groß, lassen sich schnell fallen, Eier
in Reihen an Blättern, Larven erinnern an kleine
Nackzschnecken, mit Kot auf dem Rücken bedeckt,
ca. 5 mm groß. Verpuppung: Rothalsiges Getreidehähnchen
im Boden, Blaues Getreidehähnchen in erhärtetem
Schaumkokon an Pflanzen. Neue Generation ab Juli, nach
Reifungsfraß Überwinterung im Boden. |
| Befallsbegünstigende
Bedingungen: Trockenheit mit
Temperaturen über 17°C Mai/Juni, hohe Stickstoffgaben. |
| Feldkontrolle:
Mitte Schossen (EC 32) bis
Beginn Ährenschieben (EC 51). |
Untersuchung:
Auf einer Diagonalen durch
durch die Fläche werden 5 Gruppen, die jeweils
aus 5 Halmen bestehen, ausgewertet. Erste Halmgruppe:
20 Schritt vom Feldrand entfernt; weitere im Abstand
von je 20 Schritt.
Ermittelt wird die Zahl der Larven auf den Fahnenblättern.
Durchschnittliche Zahl Larven je Fahnenblatt = Gesamtzahl
gefundener Larven :25. |
| Schwellenwert:
0,5 - 1 Larve je Fahnenblatt. |
| Bekämpfung:
Insektizide. |
| Bemerkung:
Rothalsiges Getreidehähnchen
regelmäßig und häufig auftretend. |
| (Quelle: Text:
"Krankheiten und Schädlinge des Getreides";
Rhone-Poulenc Agro GmbH; 2. Aufl.1995) |
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