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Lexikon der Getreideschädlinge

Sattelmücke (Haplodiplosis marginata (Roser))


Foto: Bayer CropScience
Wirtspflanzen: Weizen, auch Gerste, Roggen.
Symptome: Blattscheiden des Fahnenblattes geschwollen, beim Abfühlen zwischen Daumen und Zeigefinger deutlich Buckel (Sättel) spürbar, nach Abziehen der Blattscheide 3-10 und mehr "Sättel" mit je einer orangefarbenen Larve auf dem Halm zu sehen.
Beschreibung: Mücke: gelbbehaart, roter Hinterleib, 4 mm groß. Larve: anfangs weiß, später orange, deutlich segmentiert, bis 4 mm lang.
Befallsbegünstigende Bedingungen: Reichliche Niederschläge bzw. feuchte Lagen sind günstig für die Entwicklung der Sattelmücken, enge Getreidefruchtfolgen.
Bekämpfung: Insektizide.
Bemerkung: Massenauftreten führt zu hohen Verlusten.
Feldkontrolle: Beginn Schossen (EC 30) bis Ende Ährenschieben (EC 59).
Untersuchung: Auf einer Diagonalen durch die Fläche werden 5 Gruppen, die jeweils aus 5 Halmen bestehen, ausgewertet. Erste Halmgruppe: 20 Schritt vom Feldrand entfernt; weitere im Abstand von je 20 Schritt. Ermittelt wird die Anzahl von Halmen, auf denen auch nur 1 Blatt mit Eigelegen festzustellen ist. Prozent befallene Halme = Zahl Halme mit Eigelegen x 4.
Schwellenwert: 20 - 30 Prozent befallene Halme.
(Quelle: Text: "Krankheiten und Schädlinge des Getreides"; Rhone-Poulenc Agro GmbH; 2. Aufl.1995)




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© Astrid Oldenburg 2000 - eMail: astro-@t-online.de - http://www.pflanzenbauberatung.de - Last update: 07.11. 2003