Pflanzenbau Regional für Nordwestmecklenburg
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Gerstengelbmosaik - Virus

Schadbild: Im zeitigen Frühjahr zeigen sich auf Gerstenschlägen Vergilbungen in Form kleiner Befallsherde, die sich bei jedem Wintergerstenanbau streifenförmig in Richtung der Bodenbearbeitung ausdehnen, bis nach einigen Jahren das gesamte Feld verseucht ist.

Befallene Pflanzen sind fahlgrün bis gelblich und weisen an den jüngsten Blättern strichelartige gelbgrüne Aufhellungen auf. Während des Blattwachstums vergrößern sich die Befallsstellen und führen zu einem Vergilben der Blätter von der Spitze her. Bei einigen Sorten treten zusätzlich Nekrosen auf. Schließlich sterben diese Blätter ab.

Kranke Pflanzen sind weniger winterhart, schlechter als gesunde entwickelt, geringer bestockt und mit verkürzten Halmen sowie vermindertem Wurzelwerk. Sie sterben teilweise vorzeitig ab oder bilden kleine Ähren. Setzt warme, wüchsige Witterung ein, ist der Neuzuwachs wieder gesund.

Unter günstigen Bedingungen und bei schwächerem Befall verwachsen sich die Symptome jedoch nach einigen Wochen wieder und verursachen nur geringe Ertragsverluste.

Wichtig ist es, das Auftreten des Gerstengelbmosaik - Virus im Betrieb zu erfassen und den Wintergerstenanbau künftig auf resistente Sorten umzustellen.

   
   
   
 

Kontakt:
Astrid Oldenburg
Fliederweg 14
23936 Wotenitz
Telefon: 03881 / 712 827
Fax: 03881 / 79 176
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Mail: astro-@t-online.de

© Astrid Oldenburg 2000 - eMail: astro-@t-online.de - http://www.pflanzenbauberatung.de - Last update: 22. 04. 2001