Bedeutung von Kupfer für das Getreide
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Kupfer ist an der Photosynthese und
an Enzymreaktionen beteiligt.
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Es fördert die Bildung und Einlagerung
von Lignin in den Zellen. Das heißt: Kupfermangel
kann zu verstärktem Lagern des Getreides führen.
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In schweren Mangelsituationen unterbleibt
die Befruchtung ganz oder teilweise. Das führt
zu verminderter Kornbildung, schlechter Kornqualität
bis hin zur Taubährigkeit und damit zu mehr
oder weniger starken Ertragsausfällen.
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Fehlen Vergleichsmöglichkeiten,
sind die kupfermangelbedingten Wachstums- und Ertragsminderungen
nur schwer, wenn überhaupt erkennbar.
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Kupfermangelsymptome machen sich im
Allgemeinen zuerst an den jungen, stoffwechselaktiven
Blättern und Organen bemerkbar.
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Besonders in mehr trockenen Jahren
während der Jugendentwicklung der Pflanzen wird
Kupfermangel häufiger beobachtet.
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Kupfermangel an Wintergerste
in einer Niedermoorsenke (Heide-Moor-Krankheit!). Der
Kupfergehalt des Gesamtschlages betrug 3,2 mg Cu/kg
TM. Der ausreichende Gehaltsbereich liegt in ES 31 zwischen
4,5 und 15,5 mg Cu/kg TM. Auf dem Gesamtschlag waren
bei normalem Ertrag keine Mangelsymptome sichtbar. Auf
dem kleinen Stück Niedermoorboden wurde das wenige
verfügbare Kupfer jedoch an die Humusstoffe gebunden,
so dass typische Cu-Mangelsymptome mit starken Ertragsminderungen
auftraten.
Auf dem Foto links ganz typisch: Die länger
grün bleibenden Halme mit fast ausschließlich
tauben Ähren. |
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Hier äußert
sich der Kupfermangel nicht ganz so akut. Ein Teil der
Ähren ist taub und steht nach oben, der
Rest enthält noch, wenn auch teilweise kümmerliche
Körner |
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