Pflanzenbau Regional für Nordwestmecklenburg
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Bedeutung von Kupfer für das Getreide

  • Kupfer ist an der Photosynthese und an Enzymreaktionen beteiligt.
  • Es fördert die Bildung und Einlagerung von Lignin in den Zellen. Das heißt: Kupfermangel kann zu verstärktem Lagern des Getreides führen.
  • In schweren Mangelsituationen unterbleibt die Befruchtung ganz oder teilweise. Das führt zu verminderter Kornbildung, schlechter Kornqualität bis hin zur Taubährigkeit und damit zu mehr oder weniger starken Ertragsausfällen.
  • Fehlen Vergleichsmöglichkeiten, sind die kupfermangelbedingten Wachstums- und Ertragsminderungen nur schwer, wenn überhaupt erkennbar.
  • Kupfermangelsymptome machen sich im Allgemeinen zuerst an den jungen, stoffwechselaktiven Blättern und Organen bemerkbar.
  • Besonders in mehr trockenen Jahren während der Jugendentwicklung der Pflanzen wird Kupfermangel häufiger beobachtet.
Kupfermangel an Wintergerste in einer Niedermoorsenke (Heide-Moor-Krankheit!). Der Kupfergehalt des Gesamtschlages betrug 3,2 mg Cu/kg TM. Der ausreichende Gehaltsbereich liegt in ES 31 zwischen 4,5 und 15,5 mg Cu/kg TM. Auf dem Gesamtschlag waren bei normalem Ertrag keine Mangelsymptome sichtbar. Auf dem kleinen Stück Niedermoorboden wurde das wenige verfügbare Kupfer jedoch an die Humusstoffe gebunden, so dass typische Cu-Mangelsymptome mit starken Ertragsminderungen auftraten.
Auf dem Foto links ganz typisch: Die länger grün bleibenden Halme mit fast ausschließlich tauben Ähren.
Hier äußert sich der Kupfermangel nicht ganz so akut. Ein Teil der Ähren ist taub und steht nach oben, der Rest enthält noch, wenn auch teilweise kümmerliche Körner
 
 
 

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Astrid Oldenburg
Fliederweg 14
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Telefon: 03881 / 712 827
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Mail: astro-@t-online.de

© Astrid Oldenburg 2000 - eMail: astro-@t-online.de - http://www.pflanzenbauberatung.de - Last update: 18. 02. 2002