Mikronährstoffmangel
in Zuckerrüben
| Bor-Mangel |
|
| Symptome: |
|
Habitus:
|
Stark gestauchtes Wachstum;
Austritt einer sirupähnlichen Flüssigkeit;
Welketracht, später schwarzer Rübenkörper
und schwarzer Vegetationspunkt, damit Herz- und Trockenfäule |
 |
|
Blätter:
|
jüngste
Blätter (schmales Aussehen) sitzen eng und dicht,
Interkostalfelder sind spröde und brüchig,
Verdrehungen der Blätter, Herzblätter verbräunen,
ältere Blätter vergilben; pustel- und schorfähnliche
Erhebungen am Stiel der jungen und mittelalten Blätter
|
| |
|
| |
Bor hat wichtige Funktionen
beim Zellwachstum und beim Kohlenhydratstoffwechsel.
Zuckerrüben haben einen hohen Bor-Bedarf (300-400
g/ha/Jahr). Bei Bor-Mangel können bereits
Jungpflanzen eingehen, ältere Pflanzen zeigen
meist Ende Juli/Anfang August oder bei großer
Trockenheit Symptome ("Herz- und Trockenfäule");
verminderter Zuckerertrag bei latentem Bor-Mangel. |
|
|
Empfehlung:
|
Lebosol-Bor
Profi Bor 140
Profi Bor Gran.18
Foliarel QS 21% |
| Kupfer-Mangel |
|
| Symptome: |
|
| Habitus: |
gestauchtes Wachstum |
Blätter:
|
blaugrüne
Herzblätter, hellgelbe Marmorierungen an mittleren
und älteren Blättern beginnend, dünne
Blätter und wellige Blattränder
|
| |
|
| |
Kupfer ist an der Photosynthese,
an Enzymreaktionen sowie an der Bildung und Einlagerung
von Lignin beteiligt. Eine unzureichende Cu-Versorgung
erhöht u.a. die N-Verunreinigungen im Zuckerrübensaft
ung vermindert Zuckererträge.
|
|
|
Empfehlung:
|
Lebosol-Kupfer 350
Folicin Cu flüssig
Kupfer Questuran |
| Magnesium-Mangel |
|
| Symptome: |
|
| Habitus: |
Welketracht (erschlaffte Blätter) |
Blätter:
|
Ausgeprägte
chloeotische Marmorierung der älteren Blätter;
breitet sich von der Blattspitze und den Rändern
nach innen aus; nachfolgend hell- bis dunkelbraune
Nekrosen
|
| |
|
| |
Magnesium
ist wesentlich an der Photosynthese beteiligt. Magnesium-Mangel
hat somit eine geringere Assimilationsleistung
des Blattapparates zur Folge, was wiederum verringertes
Massenwachstum und eine reduzierte Zuckereinlagerung
bedeutet. Weiterhin ist Magnesium an verschiedensten
Enzymreaktionen und dem Wasserhaushalt der Pflanze
beteiligt. |
|
|
Empfehlung:
|
Kieserit
Bittersalz (16% MgO; 13% S)
Lebosol-Magnesium 500
Bittersalz microtop (15% MgO; 12% S; 1% B; 1% Mn)
|
| Mangan-Mangel |
|
| Symptome: |
|
| Habitus: |
Aufrechter Habitus |
Blätter:
|
blassgrüne
Farbe, netzartige Chlorosen - später nekrotisch
- mit stark grünbleibenden Adern und aufgerollten
Rändern, bei älteren Blättern führt
dies zur "Gelbfleckigkeit der Rüben";
zunehmendes Auftreten von Vergilbungsvirus |
| |
|
| |
Mangan ist direkt an
der Photosynthese beteiligt. Mangel hat einerseits
einen direkten Rügang der Zuckgehalte zur Folge,
andererseits wird das gesamte Ertragspotenzial nicht
ausgeschöpft. Damit wird der bereinigte Zuckerertrag
negativ beeinflusst. Ausreichende Mn-Versorgung
verringert Wasserverbrauch. |
| |
|
Empfehlung:
|
Lebosol-Mangan
500
Lebosol-Mangannitrat 235
Profi Mangan Chelat 80 fl.
Profi Mangan 500 |
| Schwefel-Mangel |
|
| Symptome: |
|
Blätter:
|
Zunehmend
( totale) Vergilbung der jüngsten Blätter;
löffelartige Verformungen der mittleren Blätter |
| |
|
| |
Schwefel ist wichtig
für die Eiweißsynthese und für Enzymreaktionen.
Bei Mangel wird die N-Ausnutzung reduziert damit Ertrag
und Qualität der Zuckerrübe verringert.
unterschied zu Stickstoffmangel: Vergilbung zuerst
an jüngeren Blättern sichtbar |
| |
|
Empfehlung:
|
Kieserit
Bittersalz ( 16% MgO; 13% S)
Bittersalz microtop(15% MgO; 12% S; 1% B; 1% Mn)
|
|
|