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Blattstielminierfliege

Erreger, Wirtspflanzen
Fliege: bis zu 3 mm lang.
Larve (= Made): bis zu 6 mm lang, weißlich gefärbt, kopf- und fußlos.

Schadbild, Verwechslungsmöglichkeiten
Die befallenen Blätter vergilben, welken und sterben vorzeitig ab. Auf der Oberseite sind minenartige Fraßgänge zu sehen, die zunächst entlang der Blattadern verlaufen und dann in diese eindringen. Mitunter bohrt sich die Made sofort in eine Blattader ein, so dass äußerlich keine Symptome wahrzunehmen sind. In den Faraßgängen minieren die Fliegenlarven oft mit denen des Rapserdflohs (P: chrysocephala) zusammen, sind aber von diesen leicht als fußlose Larven zu unterscheiden. Das Herz der Rapspflanze wird nicht befallen.

Biologie
Der Schlupf der Rapsblattstielminierfliege erfolgt Ende April/ Anfang Mai. Es treten etwa drei Generationen im Jahr auf. Vor dem Winter wandern die Maden zur Verpuppung in den Boden ab.

Wirtschaftliche Bedeutung
Die Blattstielminierfliege ist weit verbreitet. Der Raps wird hauptsächlich im Herbst befallen, wobei der Trieb verschont bleibt. Der Schaden im Winterraps ist gering. An Sommerraps tritt die Blattsielminierfliege häufiger auf. Bekämpfungsmaßnahmen sind bisher nicht notwendig gewesen.

Schadenschwelle
Nicht bekannt.

(Quelle: Text: Syngenta)

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© Astrid Oldenburg 2000 - eMail: astro-@t-online.de - http://www.pflanzenbauberatung.de - Last update: 29.10.2003