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Gefleckter Kohltriebrüssler


Foto: Bayer CropScience

Erreger, Wirtspflanzen:
Käfer: 2,5-3 mm groß, braun, Oberseite weißgau gefleckt und schuppenartig behaart, rötlichgelbe bis rostbraune Füße, Flügeldecken mit hellem, weißlichen Fleck an der Basis hinter dem Halsschild.
Larve: 4-5 mm groß, weißlich, nach innen gekrümmt, beinlos, geld-braune Kopfkapsel ohne Borste im oberen Teil.
Puppe: schmutzig-weiß

Schadbild, Verwechslungsmöglichkeiten:
Erste sichtbare Symtome sind die Einstichstellen für die Eiablage. Im Innern des Stängels fressen die weißlichen Larven in braunen Fraßgängen (durch Kot braun gefärbte Fraßgänge). Im Gegensatz zum Befall durch den Großen Rapsstängelrüssler wächst der Rapsstängel gerade weiter (es kommt nicht zu Wuchsdeformationen des Stängels). Bei starkem Befall können Wachstumshemmungen auftreten. Die Bohrlöcher im unteren Stängel stellen Eitrittspforten für Sekundärinformationen mit Phoma lingam und Verticillium dahliae dar. Verwechslungsmöglichkeiten mit Symptomen des Großen Rapsstängelrüsslers (C. napi) - S-förmige Verkrümmung und mit Larvenfraß des Rapserdflohs (Psylliodes chrysocephala) bei Mittelrippenfraß im Frühstadium.

Biologie:
Der Gefleckte Kohltriebrüssler überwintert im Laubstreu o.ä. und erscheint in den Rapsfeldern zur gleichen Zeit wie der Stängelrüssler oder auch neinige Tage später. Nach einem Reifungsfraß erfolgt die Eiablage in die Blattrippen der jungen Blätter. Die Larven fressen in Blattstielen, Mittelrippen und Stängeln. Nach verlassen der Rapspflanze verpuppen sich die Larven im Boden. Zur Zeit der Rapsernte erscheinen die Jungkäfer, die später die Winterquartiere aufsuchen.

Wirtschaftliche Bedeutung:
Da bei Befall der Pflanzen keine Verkrümmungen und Missbildungen der Stängel auftreten, ist die Erfassung des Schadens weitaus schwieriger als die durch den Großen Rapsstängelrüssler. Hinzu kommt, dass als Schadbild eine Notreife eintritt, die mit der Weißstängeligkeit (S. Sclerotiorum) leicht verwechselbar ist. Ertragsverluste von über 20% und mehr sind möglich.

Schadensschwelle
Der Einflug des Gefleckten Kohltriebrüsslere lässt sich mit Gelbschalen verfolgen.Eine zuverlässige Schadensschwelle steht zur Zeit nicht zur Verfügung, weil eine geeignete Erfassungsmethode fehlt. Wie beim Großen Rapsstängelrüssler ist der vorläufige Richtwert: 10 Käfer/Gelbschale innerhalb von 3 Tagen in der Zeit Ende Februar bis Mitte April. Die Gelbschalen - mindestens 1 Gelbschale je Feldseite- werden im Bestand auf Bestandeshöhe in 25 m Abstand vom Feldrand aufgestellt. Kontrolliert werden die Fänge in den Schalen in 2- bis 3-tägigem Turnus.
Text: Syngenta
Mehr zum Kohltriebrüssler finden Sie hier!(bitte klicken)

 

 

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© Astrid Oldenburg 2000 - eMail: astro-@t-online.de - http://www.pflanzenbauberatung.de - Last update: 29.10.2003