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Kohlschotenmücke

Erreger, Wirtspflanzen
Mücke: 1,2-1,5 mm groß, braunschwarz, rötliches Hinterleib mit braunen Querbinden, Brust mit weißlicher Behaarung, lange Beine und Fühler.
Larve:
ca. 2 mm groß, zunächst glasig, dann weiß, später gelblich-weiß, kopf- und beinlos.
Puppe:
gelblich-weiß.

Die Kohlschotenmücke lebt vor allem an Raps, Rüben, Schwarzem und Weißem Senf, an Samenträgern der Kohl-, Steck-, Wasserrüben, des Rettichs und Radies, sowie an Wildkruziferen wie Hederich, Ackersenf und Hirtentäschelkraut.

Schadbild, Verwechslungsmöglichkeiten
Einzelne Schoten vergilben vorzeitig, schwellen an (Gallbildung), verkrümmen sich häufig an der Spitze, schrumpfen un springen vorzeitig auf. Die Folge ist Ausfall der Samenkörner. Im Inneren der Schote saugen zahlreiche Maden, die die Kornanlagen zerstören.
Verwechslungsmöglichkeit an der Schote mit Rapsschwärze (Alternaria brassicae).

Biologie
Die Kohlchotenmücke überwintert als Puppe. Im Mai erscheinen die Mücken und legen ihre Eier gruppenweise in die Schoten, wobei sie auf die Einbohr- und Fraßlöcher des Kohlschotenrüsslers angewiesen sind. In junge bis 1 cm große Schoten kann das Weibchen allerdings auch selbsständig die Eier ablegen. Die Larven schädigen die Samen und saugen auch an den schoten innenwänden. Die entwicklung vom Ei zur Verpuppungsreifen Larve dauert 14 Tage. Im Jahr können bis zu drei Generationen auftreten.

Wirtschaftliche Bedeutung
Die Kohlschotenmücke ist nur in Verbindung mit dem Kohlschotenrüssler als Wegbegleiter für ihre Eiablage in Schoten wirtschaftlich bedeutsam. Der Schaden, normalerweise bei Winterraps nur durch die erste Generation verursacht, konzentriert sich häufig auf die Ränder der Rapsfelder.

Schadenschwelle
Die Ermittlung des Befalls ist schwierig. Häufig liegt nur Randbefall vor. Schlupfbeginn und Hauptschlupf der Mücken können durch Schlupfkäfige, die im Rapsfeld aufgestellt sind, erfasst werden. Früher galt als Schadensschwelle zum Zeitpunkt der Befallserhebung ab Beginn der Blüte (BBCH 60) bei schwachem Auftreten des Kohlschotenrüsslers: 1 Mücke je Pflanze und bei starkem Auftreten des Kohlschotenrüsslers: 1 Mücke je 3-4 Pflanzen. Heute sind keine praxistauglichen Schwellenwerte verfügbar. Das hängt damit zusammen, dass die Gelbschalenmethode sowie das Auszählen der Mücken an der Rapspflanze keine zuverlässigen Werte ergeben.

(Quelle: Text: Syngenta)

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© Astrid Oldenburg 2000 - eMail: astro-@t-online.de - http://www.pflanzenbauberatung.de - Last update: 29.10.2003
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