Pflanzenbau Regional für Nordwestmecklenburg
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Lexikon der Rapsschädlinge

Rapsglanzkäfer


Foto: Bayer CropScience

Erreger, Wirtspflanzen
Käfer: 1,5 - 2,5 mm groß, länglich-oval, schwarz mit grün- bis bläulich glänzendem Rücken.
Larve: 3,5 - 4 mm lang, spärlich beborsteter Körper, schwarzbrauner Kopf, 3 kurze schwarzbraune Beinpaare, gelblich-weiß, oberseite 2 bis 3 dunkle Flecke auf jedem Körpersegment.

Außer Raps und Rübsen zahlreiche andere kreuzblütige Arten wie Ölrettich, Schwarzer und weißer Senf, Samenträger von Kohl, Wasserrüben, Kohlrüben, Rettich, Radies als auch Wildkruziferen wie Ackersenf und Hederich.

Schadbild, Verwechslungsmöglichkeiten
An- und ausgebissene Knospen sind über den ganzen Knospenstand unregelmäßig verteilt. Der Käfer zerbeißt die Knospen, um an den Blütenstaub zu gelangen. Geschädigte Knospen vergilben, trocknen ein und fallen später ab, nur Blattstiele bleiben erhalten. Die Folgen sind unregelmäßige Blüten- bzw. Schotenstände. Verwechslungsmöglichkeit mit dem Schotensymptom der Cylindrosporiose (bei starkem Befall z.T. nur noch kurze Schotenstiele), dem Spätfrostschaden (Oberteil des Schotenstandes vertrocknet und verkümmert) und dem Trockenschaden (am Blütenstand fehlen in bestimmten bereichen alle Blüten, bedingt durch den Wassermangel vorzeitig einheitlicher Knospenabfall).


Biologie
Die Käfer überwintern unter Laubdecken, Grasnarben u.ä. Bei Bodentemperaturen um 10°C verlässt er sein Witerquartier und fliegt bei Lufttemperaturen ab 15°C die Rapsfelder an. Dort frißt er sich in die Blütenknospen ein und höhlt diese zu Teil vollkommen aus. Die Eier werden zwischen die Blütenorgane gelegt. Die Larven ernähren sich vorwiegend von Blütenstaub, allerdings ohne schaden anzurichten. Später begiebt sich die Larve zur Verpuppung in den Boden. Ende August fliegen die Jungkäfer in die Winterquartiere. Der Rapsglanzkäfer hat nur eine Generation im Jahr.

Wirtschaftliche Bedeutung
Erhebliche Verluste sind vorwiegend bei frühem Auftreten und langsamer Entwicklung der Rapspflanzen vor der Blüte zu verzeichnen. Sommerraps wird stärker geschädigt als Winterraps, wobei letzterer frühzeitig entstandene Schäden teilweise ausgleichen kann. Es entstehen lückige Schotenstände.

Schadenschwelle
Sie liegt für Winterraps bei:
- 1-2 Käfer/Pflanze (sehr früh: an den Knospen verdeckt/EC 51)
- 4 Käfer/Pflanze (früh: ca. 14 Tage vor der Blüte)
- 5-6 Käfer/Pflanze (kurz vor der Blüte/ EC 55-57)
Erfassung von Flugaktivität und Erstanflug erfolgt mit mindestens 1 Gelbschale (etwa ab Ende Februar/ Anfang März), die in Höhe der Bestandesoberkante je Schlagseite ca. 5m in den Bestand hineingestellt wird.

(Quelle: Text: Syngenta)

Mehr Infos zum Rapsglanzkäfer finden Sie hier! (bitte klicken)

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Astrid Oldenburg
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Telefon: 03881 / 712 827
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© Astrid Oldenburg 2000 - eMail: astro-@t-online.de - http://www.pflanzenbauberatung.de - Last update: 29.10.2003