| Schadbild Keimling: |
| Braun-schwarz verfärbter,
später absterbender Keimling. |
| Ursache: |
| Temperaturen unter minus
4°C über mehrere Tage, insbesondere auf lockeren,
trockenen Böden. |
| Bekämpfung: |
| Eventuell Neusaat bei zerstörung
des Vegetationskegel. |
| Hinweise: |
| Keine Fraßschäden
erkennbar! |
| Verwechslung mit: |
| Wurzelbrand, Salzschaden,
Herbizidschaden. |
| Schadbild Hypokotyl: |
| Nach dem Auftauen werden Keimblätter
schlaff und dunkelgrün, später aufrollen und
vertrocknen. Hypokotyl verbräunt. Einschnürung
direkt unter Bodenoberfläche. |
| Hinweise: |
| Bei geringem Frost silbrig
gesprenkelte Blattflecken. |
| Verwechslung mit: |
| Wurzelbrand, Umfallkrankheit. |
| Schadbild: |
| Frostschaden zunächst
auf Rübenkopf beschränkt. bei lang anhaltendem
und starkem Frost Schädigung der gesamten Rübe.
Wurzelkörper nach auftauen weich und glasig. Bräunliche
Gefäßbündelringe, Fäule der Rüben. |
| Ursache: |
| Bei Temperaturen unter -3°C
über mehrere Tage beginnt das Gewebe zunächst
zu gefrieren, bei stärkerem Abinken der Temperatur
kommt es zur Zerstörung der Zellen. |
| Hinweise: |
| Kein Roden der gefrorenen
Rüben, Auftauphase abwarten, da sich Schaden eventuell
regenerieren kann. Starker Blattapparat schützt Rüben
vor Frost. |
| Schadbild: |
| Zum Teil grau gefärbte
Stellen außen an der Rübe. Nach Auftauen weich
und glasig. Bräunliche Gefäßbündelringe,
Fäule der Rüben. |
| Bekämpfung: |
| Abdecken mit Rübenschutzvlies,
PE-Folie oder Strohauflage vor Frosteinbruch. |
| Hinweise: |
| Fäulegeruch, Austreten
von Zellsaft, schleimig wirkende Rüben. |
| Quelle: Text: (Zuckerrüben-Krankheiten
und Schäden schnell erkennen; LIZ-Landwirtschaftlicher
Informationsdienst Zuckerrübe) |
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