Pflanzenbau Regional für Nordwestmecklenburg
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Trockenheit
 

Lexikon der abiotischen Rübenschäden

Trockenheit

Nesterweise Trockenschäden in Zuckerrüben im trockenen Sommer 2003
Schadbild Pille:
Pille nicht aufgeweicht, Samen nicht gekeimt, keine äußeren Schäden am Saatgut erkennbar.
Ursache:
Trockenheit, fehlender Anschluss an die Kapillarität.
Bekämpfung:
Nicht zu tiefe Saatbettbreitung, bessere Bodenrückverfestigung, Vermeidung von Spuren, Beregnung.
Hinweise:
Pille liegt in trockenem Boden, grobes Saatbett, flache Saatgutablage. Nach Niederschlag ungleichmässiges Auflaufen (Etagenrüben).
Verwechslung mit:
Mangelnde Saatgutqualität.
Schadbild Keimling:
Keimlinge vertrocknen. Jungpflanzen in frühen Morgenstunden voll turgeszent, tagsüber Welke bei hohen Temperaturen. Bei langdauernder Trockenheit Verbräunungen von der Blattspitze und von den Blatträndern her.
Verwechslung mit:
Gemeine Spinnmilbe.
Schadbild Pflanze:
Wachstumshemmung der Pflenzen. Welken, Vergilben und Vertrocknen vom Blattrand her.
Hinweise:
In Frühen Morgenstunden turgeszente Blätter. Bei Einsetzen feuchterer Witterung treiben Rübenpflanzen neu aus.
Verwechslung mit:
Viröse Vergilbung.
Quelle: Text: (Zuckerrüben-Krankheiten und Schäden schnell erkennen; LIZ-Landwirtschaftlicher Informationsdienst Zuckerrübe)




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© Astrid Oldenburg 2000 - eMail: astro-@t-online.de - http://www.pflanzenbauberatung.de - Last update: 27.11. 2003