Pflanzenbau Regional für Nordwestmecklenburg
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Erdraupen
Nematode (Weißes Rübenzystenälchen)
Nördliches Wurzelgallenälchen
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Lexikon der Rübenschädlinge

Erdraupen (Agrotis ssp.)


Foto: Bayer CropScience
Schadbild Rübe:
An- oder abgefressenes Hypokotyl. Junge Pflanzen welken und sterben ab. Lochfraßschäden an den Blättern. Larvenfraß am Rübenkörper führt zu unsymmetrischen Hohlräumen und Gängen.
Fördernde Faktoren:
Trockenwarme Jahre, leichte Böden.
Hinweise:
Pflanzen lassen sich leicht aus dem Boden ziehen. Im Bereich der befallenen Pflanzen finden sich im Boden erdfarbene, graue oder grau-grüne Schmetterlinglarven (Erdraupen), die v.a. nachts fressen. Falterflug weist auf Raupenfraß hin.
Verwechslung mit:
Engerlinge (Larven der Feld-/Waldmaikäfer), Springschwänze (Kugelspringer), Drahtwurm (Humus-/Saatschnellkäfer), Sumpf-/Kohlschnakenlarve, Rübenerdfloh, Genetzte Avkerschnecke, Brauner/ Schwarzer Rübenaaskäfer, Nebliger/Goldstreifiger Schildkäfer, Moosknopfkäfer, Garten-/Markushaarmücke.
Schadbild Blatt:
Zunächst Fenster-, dann Lochfraß an Blättern.
Fördernde Faktoren:
Humusloser, lockerer Boden sowie warmes, trockenes Wetter zur Zeit der Larvenentwicklung.
Verwechslung mit:
Rübenerdfloh, Nebliger/Goldstreifiger Schildkäfer.
Quelle: Text: (Zuckerrüben-Krankheiten und Schäden schnell erkennen; LIZ-Landwirtschaftlicher Informationsdienst Zuckerrübe)




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© Astrid Oldenburg 2000 - eMail: astro-@t-online.de - http://www.pflanzenbauberatung.de - Last update: 20.11. 2003