Pflanzenbau Regional für Nordwestmecklenburg
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Moosknopfkäfer
Nematode (Weißes Rübenzystenälchen)
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Lexikon der Rübenschädlinge

Moosknopfkäfer (Atomaria linearis )


Foto: Bayer CropScience
Schadbild Keimling:
Ausgefressene Samen, Lochfraß am Keimling.
Fördernde Faktoren:
Enge Fruchtfolge (überdauern an Blattresten oder Rübenköpfen) oder Rüben nach einer anderen Wirtspflanzenart, warmer Hochsommer.
Bekämpfung:
Saatgutbehandlung, Insektizide, Fruchtfolge.
Hinweise:
Stecknadelkopfgroße Löcher am Keimling sind Schwärzlich verfärbt. Lückige Bestände.
Verwechslung mit:
Springschwärze, Tausendfüßler, Rübenerdflöhe, Sumpf-/Kohlschnakenlarven.
Schadbild Batt und Pflanze:
Kleine rundliche, dunkel-verfärbte Fraßstellen am Hypokotyl. Schädigung der Herzblätter mit Rissen, Löchern und Beulen.
Fördende Faktoren:
Ungünstige Aufgangsbedingungen, enge Fruchtfolge, warmes Frühjahr.
Hinweise:
Fraßstellen am Hypokotyl durch hellgefärbte Jungkäfer, Blattschäden durch dunkle Altkäfer bei hoher Luftfeuchte (über 90%) r.L.). Befall der jungen Pflanze führt zum Abknicken. Ab Mitte Juni keine Wirtschaftsschäden mehr. Käfer v.a. abends anzutreffen.
Verwechslung mit:
Drahtwurm ( Humus-/Saatschnellkäfer), Springschwänze (Kugelspringer), Tausendfüßler.
Quelle: Text: (Zuckerrüben-Krankheiten und Schäden schnell erkennen; LIZ-Landwirtschaftlicher Informationsdienst Zuckerrübe)




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© Astrid Oldenburg 2000 - eMail: astro-@t-online.de - http://www.pflanzenbauberatung.de - Last update: 20.11. 2003