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Ergebnisse der
gemeinsamen Fungizidversuche im Winterweizen mit Bayer CropScience
Seit drei Jahren führt die Pflanzenbauberatung
Astrid Oldenburg gemeinsam mit der Firma Bayer CropScience (bzw.
Bayer) interessante Fungizidversuche im Winterweizen durch.
Aufgrund der trockenen Witterung und des relativ geringen Krankheitsdruckes
waren aussagekräftige Versuchsergebnisse im Jahr 2003 gar nicht
so häufig. Daher ist es umso erfreulicher, dass diese Versuche
interessante Ergebnisse brachten.
Versuchsort: Damshagen (Nordwestmecklenburg)
Sorte: Ritmo
Vorfrucht: 3 mal Winterweizen
Aussaattermin: 28. 09. 2002
Versuchsanlage: Parzellenversuch mit 4facher Wiederholung
1. Varianten und Ergebnisse bei zweimaliger Fungizidbehandlung:

2. Varianten und Ergebnisse bei dreimaliger Fungizidbehandlung:

Gewinn / Verlust im Vergleich zur Kontrolle in
€/ha (bei angenomm. Weizenpreis von 12,50 €/dt, PSM
zum Listenpreis u. Kosten von 10 € je PS-Durchfahrt):
(Es konnten nur die Varianten verglichen werden, von denen die PSM-Preise
bekannt waren.)
| Variante |
Aufwand-
menge in l/ha
|
BBCH |
Ertragsdifferenz
zur Kontrolle
in dt/ha |
Gewinn /Verlust
in €/ha |
| Kontrolle |
- |
- |
0 (Ertrag: 101, 6 dt/ha) |
0 |
Unix +
Juwel Top + Fortress
Juwel Top
|
0,5 +
0,5 + 0,12
0,8
|
32
61
|
+ 13,1 |
+ 46,55 |
|
Juwel Top + Fortress + Corbel
Juwel Top
|
0,7 + 0,18 + 0,3
0,8
|
32
61
|
+ 8,7 |
- 10,84 |
|
Opera
Opera
|
1,0
1,0
|
32
61
|
+ 11,9 |
+ 37,95 |
|
Unix + Acanto
Opera
|
0,7 + 0,5
1,0
|
32
61
|
+ 15,0 |
+ 69,52 |
|
Acanto + Agent
Opera
|
0,5 + 0,5
1,0
|
32
61
|
+ 12,8 |
+56,45 |
|
Acanto + Agent
Opera
Opera
|
0,5 + 0,5
0,4
1,0
|
32
49
61
|
+ 12,7 |
+ 27,04 |
Krankheitsverlauf: Wie bereits oben gesagt,
gab es durch das insgesamt schwache Krankheitsauftreten im Jahr
2003 bis zum 25. Juni kaum sichtbare Unterschiede zwischen den einzelnen
Parzellen. Die Bestände waren gesund, lediglich in den unbehandelten
Kontrollen zeigte sich schwacher DTR-Befall. Mit den Niederschlägen
Ende Juni kam es zu einer starken DTR-Infektion. Bei einer Bonitur
am 08. Juli zeigten sich deutliche Befallsunterschiede zwischen
den einzelnen Parzellen. Die Varianten, die mit den stärksten
Präparaten gegen DTR behandelt worden waren (Fandango, Input
und Opera), stachen positiv heraus.
Schlussfolgerungen aus dem Versuch: Selbst
bei dem hohen Ertragsniveau und bei relativ schwachem Krankheitsbefall
erwies sich der Fungizideinsatz in fast allen Varianten als wirtschaftlich
und brachte zum Teil deutliche Mehrerträge.
Unter den Bedingungen dieses Versuches war besonders der Einsatz
DTR-starker Mittel zur Ährenbehandlung vorteilhaft. Hier zeigten
sich Fandango, Input und Opera als stärkste Mittel.
Erstaunlich ist, dass alle Halmbruchvarianten ( Unix, Fandango und
Input in EC 32) trotz der Trockenheit gegenüber vergleichbaren
Varianten ohne Halmbruchkomponente Mehrerträge zwischen 2 und
5 dt/ha brachten! Juwel Top mit 0,7 l/ha in EC 32 hat keine ausreichende
Wirkung gegen Halmbruch und blieb im Ertrag auch deutlich hinter
den Halmbruchvarianten zurück.
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Kontakt:
Astrid Oldenburg
Fliederweg 14
23936 Wotenitz
Telefon: 03881 / 712 827
Fax: 03881 / 79 176
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